Warum wir gegen das US-Hauptquartier in Wiesbaden protestieren wollen!

Bereits im Kindergarten und in der Schule wird uns Deutschen weisgemacht, daß die USA unser Freund seien und die US-Besatzungstruppen, die in unserem Land seit nunmehr 65 Jahren stationiert sind, allein der Sicherung des Friedens in Europa dienten. Dabei behaupten Lehrer und politisch Verantwortliche beinahe gebetsmühlenartig, die Amerikaner hätten Deutschland und das deutsche Volk befreit und würden durch ihre Präsenz in unserer Heimat unter anderem Arbeitsplätze sichern helfen. Ohne die Amerikaner sei Deutschland nicht sicher. Daß die Stationierung der US-Truppen hierzulande vom deutschen Steuerzahler und nicht etwa von den USA selbst bezahlt wird, wird dabei genauso gerne verschwiegen, wie der Umstand, daß die USA unter anderem von deutschem Boden aus ihre völkerrechtswidrigen Angriffskriege gegen den Irak und Afghanistan koordiniert haben, beziehungsweise weiterhin koordinieren.

Angesichts dessen verkommt die immer wieder von den Herrschenden angeführte Parole, wonach von deutschem Boden aus nie wieder ein Krieg ausgehen dürfe, zu einer hohlen Phrase und alle Humanitätsduselei wird zum Possenspiel. In Wirklichkeit existiert neben den USA kein anderer Staat auf dieser Welt, der nach dem zweiten Weltkrieg in so viele Kriege und kriegerische Auseinandersetzungen verwickelt war und ist. Dabei traten und treten die USA immer wieder als Initiatoren solcher Kriege, beziehungsweise als Strippenzieher im Hintergrund auf. Erinnert sei in diesem Zusammenhang an die hanebüchenen Begründungen für den Angriffskrieg auf den Irak. Heute, sieben Jahre nach Beginn des dritten Golfkrieges, gibt es nicht einen einzigen Beweis für die Existenz sogenannter „Massenvernichtungswaffen“ im Irak. Im Gegenteil. Es gibt vielmehr etliche Hinweise darauf, daß die USA im Vorfeld des Krieges „Beweise“ für das Vorhandensein solcher Waffen bewußt gefälscht haben, um ihren Angriffskrieg der Weltöffentlichkeit gegenüber zu legitimieren. Die diesbezüglichen Aussagen des ehemaligen US-Außenministers Colin Powell nach dessen Abschied aus Amt und Würden sprechen Bände!

Wir Deutschen haben uns aufgrund unserer Haltung zu den von den USA initiierten Kriegen mitschuldig gemacht an der wirtschaftlichen Ausplünderung des Irak, am hunderttausendfachen Leid der irakischen Zivilbevölkerung, und letzten Endes an der völligen wirtschaftlichen und politischen Destabilisierung Afghanistans. Die etablierte Politik, also Bundesregierung sowohl als auch der Deutsche Bundestag, treten das Grundgesetz mit Füßen indem sie es zulassen, daß die Bundeswehr, die per Bestimmung durch das Grundgesetz allein der Landesverteidigung zu dienen hat, in die kriegerischen Auseinandersetzungen in Afghanistan verwickelt wird. Wir Nationaldemokraten lehnen dies kategorisch ab! Wir fordern, daß die Bundeswehr umgehend aus Afghanistan und den anderen Interventionsgebieten abgezogen wird und wir wollen es nicht zulassen, daß die USA von unserem Boden aus Kriege gegen friedliebende Völker initiieren, bzw. koordinieren, mit denen Deutschland darüber hinaus durch traditionell freundschaftliche Beziehungen verbunden ist.

Wir Nationaldemokraten fordern außerdem den sofortigen Abzug aller fremden Truppen aus der Bundesrepublik Deutschland. 65 Jahre nach Kriegsende gibt es nach unserem Dafürhalten keinen nachvollziehbaren Grund für den weiteren Verbleib fremder Truppen in unserer Heimat. Wir Deutschen wollen keinen neuen Krieg und wir wollen nicht, daß fremde Mächte von unserem Boden aus Kriege gegen andere Völker koordinieren. Nur dazu dient unserer Meinung nach die Verlegung des europäischen Hauptquartiers der US-Truppen in die hessische Landeshauptstadt Wiesbaden. Die Wiesbadener Bevölkerung lehnt diesen Umzug ebenso mehrheitlich ab, wie wir Nationaldemokraten. Aus diesem Grunde haben sich die Jungen Nationaldemokraten (JN), die hessische NPD und die freien Kräfte dazu entschlossen, am 8. Mai ein Zeichen zu setzen, gegen die weitere Präsenz der US-Truppen in unserem Land, gegen Kriegstreiberei und gegen die Guantanamo-Folterpolitik des Weltbrandstifters USA. Deshalb auf nach Wiesbaden, gegen Folterknechte und Kriegstreiberei!

1 Kommentar

Mehl Susan

Mai 26th, 2010 at 09:23    


Welchen bedeutenden Grund gibt es die Landestsreitkräfte der US-Armee für Europa anzusetzen und das noch in Wiesbaden !!!. Die Rollen haben sich längst verändert. US- Armee sollte akzeptieren das sie keine wesentliche Rolle mehr spielt und die Abwehrhaltung als solches nicht zum Einverständnis führt. MFG Susan Mehl

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